ESP32
Der ESP32 von Espressif hat sich als Standard für vernetzte Projekte durchgesetzt, weil er WLAN und Bluetooth bereits auf dem Chip mitbringt und trotzdem im Preisbereich einfacher Mikrocontroller liegt. Über 110 Boards und Varianten sind hier gelistet, unter anderem von Waveshare, Makerfabs und Espressif selbst.
Das NodeMCU ESP32 ist der übliche Ausgangspunkt: Dual-Core-Prozessor, reichlich GPIO-Pins, USB-Anschluss und Spannungsregler an Bord, programmierbar über die Arduino-IDE, PlatformIO oder MicroPython. Die neueren Varianten setzen andere Schwerpunkte. Der S2 arbeitet einkernig und sparsamer, der S3 bringt zusätzliche Rechenleistung und Hardware-Unterstützung für einfache KI-Aufgaben mit, dazu gibt es Ausführungen mit integrierter WS2812-LED oder kleinem LC-Display.
Für größere Reichweiten sind die Heltec-Boards mit SX1278-LoRa-Modul und OLED-Anzeige interessant. LoRa überbrückt bei geringer Datenrate Distanzen, die mit WLAN nicht erreichbar sind, was für Sensoren auf dem Grundstück oder in Nebengebäuden den Ausschlag gibt.
Ein praktischer Hinweis: Der ESP32 arbeitet mit 3,3-V-Logik. Sensoren und Displays, die für einen 5-V-Arduino gedacht sind, brauchen deshalb einen Pegelwandler.