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Gehäuse

Über 55 Gehäuse für die verschiedenen Raspberry-Pi-Generationen, von den offiziellen ABS-Cases der Raspberry Pi Foundation in Rot-Weiß und Schwarz-Grau über Aluminiumgehäuse von Argon40 bis zu Industrieausführungen von EDATec und Multicomp.

Die erste Frage ist immer die Passform, denn die Platinenmaße unterscheiden sich zwischen den Generationen ebenso wie die Position der Anschlüsse. Ein Gehäuse für den Pi 3 passt nicht auf einen Pi 4, weil dort zwei Micro-HDMI-Buchsen an anderer Stelle sitzen. Für den Zero und den Zero 2 W gibt es eigene, deutlich kleinere Varianten.

Die zweite Frage ist die Kühlung. Geschlossene Kunststoffgehäuse ohne Lüftungsschlitze stauen die Wärme, was bei einem Pi 5 unter Last zu Taktdrosselung führt. Aluminiumgehäuse arbeiten als passiver Kühlkörper, indem der Prozessor über ein Wärmeleitpad an die Gehäusewand angebunden wird, und kommen dadurch oft ganz ohne Lüfter aus. Wer den Pi ausschließlich für leichte Aufgaben nutzt, kann dagegen problemlos zum einfachen ABS-Case greifen.

Dritter Punkt: Zugänglichkeit. Wenn GPIO-Pins, Kameraanschluss oder Speicherkarte im laufenden Projekt erreichbar bleiben sollen, lohnt der Blick auf Gehäuse mit abnehmbarem Deckel oder GPIO-Ausschnitt.

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