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Gewindeeinsatz

Metall-Gewindeeinsätze zum Einpressen oder Einschmelzen in Kunststoff, verfügbar in den Größen M2, M2.5 und M3 mit jeweils mehreren Einbaulängen, geliefert in Packungen zu 20 Stück.

Der Anwendungsfall kommt fast immer aus dem 3D-Druck. Ein Gewinde, das direkt in gedrucktes PLA oder PETG geschnitten wird, hält beim ersten Zusammenbau, reißt aber nach einigen Schraubvorgängen aus, weil die Schichten des Drucks in Zugrichtung die schwächste Stelle sind. Ein Messingeinsatz verteilt die Kraft auf eine deutlich größere Fläche und macht die Verbindung dauerhaft lösbar.

Eingebracht werden die Einsätze meist mit dem Lötkolben: Die Spitze erwärmt das Messing, der Einsatz sinkt kontrolliert und senkrecht in die vorbereitete Bohrung, der Kunststoff schließt sich um die Rändelung. Wichtig ist, langsam zu arbeiten und den Einsatz bündig oder minimal versenkt enden zu lassen, damit die Gegenfläche später plan aufliegt.

Die passende Bohrung ergibt sich aus dem Außendurchmesser des Einsatzes, nicht aus der Schraubengröße. Bei M2.5 sind das typischerweise 4 mm, bei M2 rund 3 mm. Die Auswahl der Größe richtet sich nach der Wandstärke des Gehäuses.

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