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Pico

Der Raspberry Pi Pico ist kein Einplatinencomputer, sondern ein Mikrocontroller-Board mit dem hauseigenen RP2040 beziehungsweise RP2350. Es gibt kein Betriebssystem, dafür startet der Code in Millisekunden, das Zeitverhalten ist vorhersagbar, und ein plötzlicher Stromausfall kann kein Dateisystem beschädigen. Für Steuerungsaufgaben ist er damit oft die bessere Wahl als ein vollwertiger Pi.

Über 60 Positionen decken Boards und Zubehör ab: den Pico in den Varianten mit und ohne Funkmodul, Proto-Boards für eigene Schaltungen, Buchsenleisten in kurzer und extra hoher Ausführung, Erweiterungen wie den Pico Decker als Quad-Expander sowie Audio-Packs mit Line-Out und Kopfhörerverstärker, unter anderem von Waveshare, Pimoroni und Adafruit.

Programmiert wird wahlweise in MicroPython, was den Einstieg sehr niedrig hält, oder in C beziehungsweise C++, wenn es auf Laufzeit ankommt. Eine Besonderheit des RP2040 sind die programmierbaren I/O-Blöcke, mit denen sich Protokolle in Hardware nachbilden lassen, für die sonst ein Zusatzbaustein nötig wäre. Der Pico wird per USB als Massenspeicher erkannt, das Aufspielen der Firmware ist damit ein einfacher Kopiervorgang.

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