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HATs

HAT steht für Hardware Attached on Top: Erweiterungsplatinen, die auf die 40-polige GPIO-Leiste des Raspberry Pi gesteckt werden und dabei dem von der Foundation definierten Formfaktor folgen. Über 125 Modelle von Waveshare, Pimoroni, Adafruit und PiModules decken hier praktisch jede Erweiterungsrichtung ab.

Typische Vertreter zeigen die Bandbreite: Das Sense HAT bringt Temperatur-, Luftdruck-, Feuchte- und Lagesensoren samt LED-Matrix mit und ist deshalb im Unterricht weit verbreitet. OLED-Bonnets ergänzen eine kleine Anzeige, Power-HATs und das OnOff SHIM sorgen für sauberes Ein- und Ausschalten, Funk-HATs erweitern um LoRa, 6LoWPAN oder Zigbee, und Motor- sowie Relais-HATs schalten Lasten außerhalb der Logikwelt.

Zwei Punkte lohnen den Blick vor dem Kauf. Erstens die Bauhöhe: Ein HAT sitzt direkt über der Platine, was Kühlkörper und Gehäuse beeinflusst. Passende Distanzbolzen und extra hohe Buchsenleisten schaffen Abstand, wenn beides zusammenkommen soll. Zweitens die Pin-Belegung, denn zwei HATs übereinander funktionieren nur, wenn sie nicht dieselben Signalleitungen beanspruchen. Kleinere pHATs im Zero-Format sind eine Alternative, wenn der Aufbau kompakt bleiben soll.

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