Display
Über 50 Displays für den Raspberry Pi, darunter das offizielle 7-Zoll-Touchdisplay mit kapazitiver 10-Finger-Erkennung, kompakte 3,5-Zoll-Touchscreens, hochauflösende HyperPixel-Panels von Pimoroni und E-Ink-HATs von Waveshare in mehreren Größen.
Entscheidend ist die Anschlussart. Displays am DSI-Port werden über ein Flachbandkabel angebunden, belegen keine GPIO-Pins und liefern die flüssigste Darstellung, brauchen aber ein Modell mit DSI-Anschluss. HDMI-Displays funktionieren mit jedem Pi und lassen sich auch an anderen Rechnern nutzen, benötigen bei Touchbedienung aber eine zusätzliche USB-Leitung. GPIO-Displays sitzen direkt auf der Stiftleiste, sind kompakt und günstig, blockieren dafür einen Großteil der Pins und arbeiten über SPI mit entsprechend begrenzter Bildwiederholrate.
Eine eigene Gruppe bilden E-Ink-Displays. Sie brauchen nur beim Bildwechsel Strom und behalten den Inhalt danach auch ohne Versorgung, was sie für Statusanzeigen, Wetterstationen und Beschriftungen im Batteriebetrieb prädestiniert. Für bewegte Inhalte sind sie wegen der langsamen Aktualisierung ungeeignet.
Bei kleinen Touchscreens lohnt vor dem Kauf der Blick auf die Technik: Resistive Panels reagieren auf Druck und funktionieren mit Stift und Handschuh, kapazitive fühlen sich moderner an, brauchen aber den Finger.