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Prototyping

Prototyping heißt, eine Schaltung zuerst aufzubauen, ohne sie zu löten. Diese Kategorie fasst mit rund 200 Positionen zusammen, was dafür gebraucht wird: Steckbretter mit 170 und 400 Kontakten, Break-Away-Stiftleisten in mehreren Farben zum Abbrechen auf die passende Länge, Keramikkondensatoren, Standarddioden wie die 1N4148, Mini-Taster im 6x6-mm-Format sowie Batteriegehäuse und Bauteile für Audioaufbauten.

Der übliche Ablauf: Der Aufbau entsteht auf dem Breadboard, wird dort geändert und durchgemessen und wandert erst danach auf eine Lochraster- oder geätzte Platine. Damit dieser Schritt reibungslos funktioniert, sollten die Bauteile schon beim Test dasselbe Rastermaß haben wie später auf der Platine. 2,54 mm ist hier durchgehend der Standard.

In der Praxis scheitert ein Aufbau selten am Konzept, sondern daran, dass genau ein Widerstandswert oder ein Kondensator fehlt. Deshalb lohnt es sich, die gängigen Werte in Kleinmengen vorrätig zu halten, statt jedes Bauteil einzeln nachzubestellen. Die Bauteile stammen unter anderem von SRPassives, Sparkfun und Waveshare. Wer in Wien ist, kann fehlende Kleinteile direkt im Geschäft in der Alserbachstraße mitnehmen, statt auf eine Lieferung zu warten.

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