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Netzwerk

CAT6-Patchkabel von GooBay in mehreren Farben und Längen, hier für den konkreten Fall des netzwerkgebundenen Raspberry Pi zusammengestellt, etwa für einen Heimserver, einen Pi-Cluster im Rack oder eine Steuerung, die dauerhaft erreichbar sein muss.

Der Grund für ein Kabel statt WLAN ist meist nicht die Bandbreite, sondern die Zuverlässigkeit. Ein Pi, der einen DNS-Filter, ein Backup-Ziel oder eine Hausautomatisierung bereitstellt, sollte nicht davon abhängen, ob der Funkkanal gerade belegt ist. Dazu kommt die geringere Latenz und der Wegfall von Verbindungsabbrüchen nach einem Router-Neustart.

Zu beachten ist die Generation: Gigabit-Ethernet steht erst ab dem Raspberry Pi 4 tatsächlich mit voller Geschwindigkeit zur Verfügung, ältere Modelle teilen sich den Ethernet-Anschluss mit dem USB-Bus und bleiben deutlich darunter. Der Zero hat gar keinen Ethernet-Anschluss und braucht einen USB-Adapter.

Bei mehreren Pis im selben Gehäuse oder Rack sind kurze Längen ab 0,5 m sinnvoll, weil überschüssiges Kabel die Luftzirkulation behindert. Unterschiedliche Farben helfen, die einzelnen Knoten später ohne Nachverfolgen zuzuordnen.

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