Beschreibung
TermDriver 2 – USB-Serial Adapter mit integriertem Display
Der TermDriver 2 kombiniert USB-UART-Adapter und Terminalanzeige in einem Gerät. Statt blind Daten über eine serielle Verbindung zu schicken, siehst du direkt auf dem integrierten Display, was tatsächlich passiert – inklusive Datenstrom und Statusleitungen.
Das spart Zeit beim Debugging. Gerade bei frühen Bring-up-Phasen, falschen Baudraten oder Verkabelungsfehlern erkennst du sofort, ob überhaupt Kommunikation stattfindet. Kein Wechsel zwischen Terminal-Software, Logic Analyzer und Datenblatt mehr nötig.
Hardware & Architektur
Im Inneren arbeitet ein RP2040 mit zwei Cortex-M0+ Kernen. Ein Core kümmert sich exklusiv um die USB-UART-Kommunikation, während der zweite das Display rendert. Diese Trennung verhindert Datenverluste selbst bei hohen Baudraten.
Ein 32KB Hardware-Buffer puffert Datenbursts zuverlässig. Damit bleibt die Kommunikation stabil, auch wenn das Host-System kurzzeitig nicht nachkommt.
- Dual-Core
RP2040– parallele Verarbeitung von UART und Anzeige ohne Performance-Einbruch - Bis 2 Mbit/s Baudrate – geeignet für moderne High-Speed-Protokolle und Firmware-Flashing
- 32KB Input-Buffer – verhindert Datenverlust bei Burst-Transfers
- ANSI-Terminal-Emulation – Farben, Cursor und Formatierung direkt sichtbar
- Live-Status für RTS/DTR – sofort sehen, ob Handshake-Leitungen korrekt arbeiten
Workbench & Anschlüsse
Die UART-Anbindung erfolgt über klassische 2.54mm Pins. Damit passt der TermDriver direkt ins Breadboard oder an Dupont-Kabel. Die Pegel arbeiten mit 3.3V – für 5V-Systeme ist ein Level-Shifter nötig.
Die Versorgung kommt über USB (micro-USB). Zusätzlich stellt das Board bis zu 350mA bei 3.3V bereit – ausreichend, um kleinere Schaltungen oder Sensoren direkt mitzuversorgen.
- 2.54mm Header – direkte Verbindung zu MCU-Boards ohne Adapter
- 3.3V Logikpegel – kompatibel mit RP2040, ESP32, Raspberry Pi
- 3.3V Ausgang (350mA) – spart separates Netzteil im Testaufbau
- USB CDC ACM – keine Treiber nötig unter Linux, macOS, Windows
- Standalone-Betrieb – funktioniert auch ohne PC als reines UART-Terminal
Praxis-Tipps & Stolperfallen
Der größte Vorteil zeigt sich beim Debugging: Wenn keine Daten ankommen, siehst du sofort, ob das Problem am Target oder am Host liegt. Auch falsche Baudraten lassen sich schnell erkennen, da “Müllzeichen” direkt sichtbar werden.
Für Headless-Systeme wie Raspberry Pi ohne Monitor ist der Standalone-Modus besonders nützlich. Einfach an UART anschließen und Boot-Logs direkt auf dem Display verfolgen.
Achte auf die Pegel: Das Gerät arbeitet mit 3.3V. Bei klassischen 5V-Arduino-Boards sollte ein Level-Shifter verwendet werden, um langfristige Schäden zu vermeiden.
Weitere Infos und Firmware:
Herstellerseite
Firmware & Source
Technische Details
Der TermDriver 2 ist als professionelles Debugging-Werkzeug ausgelegt und deckt sowohl klassische als auch moderne UART-Anwendungen ab.
- Baudraten: 110 bis 2.000.000 bps – von Legacy-Systemen bis High-Speed-Kommunikation
- Mikrocontroller:
RP2040Dual-Core ARM Cortex-M0+ - Puffer: 32 KB Hardware RX Buffer für verlustfreie Datenaufnahme
- Display: IPS, hoher Kontrast, ca. 230 ppi, weite Blickwinkel
- Terminal: ANSI Escape Code kompatibel (Farben, Cursorsteuerung)
- Statussignale: RTS, DTR Monitoring in Echtzeit
- Versorgung: 3.3V Ausgang bis 350mA für externe Schaltungen
- USB: micro-USB, CDC ACM Standardklasse (treiberlos)
- Betrieb: Standalone oder USB-gebunden
- Firmware: Open Source (BSD), updatefähig, CircuitPython kompatibel
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