Beschreibung
Goodram microSDXC UHS-I Class 10 mit SD-Adapter
Diese microSDXC-Karte ist ein solider Basisspeicher für Einplatinenrechner, Kameras und Embedded-Projekte. Mit einer UHS-I-Schnittstelle erreicht sie bis zu 100 MB/s beim Lesen und etwa 10 MB/s beim Schreiben – ausreichend für Betriebssysteme, Logdaten und Full-HD-Videoaufnahmen.
Der beiliegende SD-Adapter erweitert die Nutzung auf Geräte mit Standard-SD-Slot. Damit lässt sich die Karte direkt im Laptop flashen oder in Kameras einsetzen, ohne zusätzliche Hardware.
Hardware & Architektur
Die Karte basiert auf NAND-Flash mit integriertem Controller, der Wear-Leveling und Fehlerkorrektur (ECC) übernimmt. Das sorgt für stabile Schreibzyklen, auch bei häufigem Einsatz in Systemen wie Raspberry Pi oder Datenloggern.
UHS-I arbeitet mit einem einzelnen Datenbus und ermöglicht höhere Taktraten als klassische microSD-Karten. In der Praxis bedeutet das schnellere Bootzeiten und kürzere Ladezeiten bei großen Dateien.
- UHS-I Interface (SDR104-Modus) – beschleunigt OS-Boot und Dateiübertragungen spürbar.
- Class 10 / U1 – garantiert mindestens 10 MB/s Schreibgeschwindigkeit, ausreichend für Video und Logs.
- Integrierter Flash-Controller – verteilt Schreibzugriffe gleichmäßig und reduziert vorzeitigen Verschleiß.
- Verschiedene Kapazitäten (SDXC, exFAT) – genug Platz für Images, Backups und Messdaten ohne ständiges Aufräumen.
Workbench & Anschlüsse
Die Karte nutzt den Standard-microSD-Formfaktor (15 × 11 × 1 mm) und passt direkt in Raspberry Pi, ESP32-Boards mit Slot oder Datenlogger. Elektrisch arbeitet sie intern mit 3.3V – Pegelanpassung ist nicht nötig, solange der Host-Slot spezifikationskonform ist.
Der mitgelieferte SD-Adapter ist passiv verdrahtet (kein Level-Shifter), sodass die Signalführung identisch bleibt. Praktisch beim Flashen von Images über USB-Kartenleser oder beim Einsatz in DSLRs.
Für Dauerbetrieb in SBCs gilt: stabile 5V-Versorgung des Boards ist entscheidend. Spannungseinbrüche führen sonst zu Dateisystemfehlern – ein klassischer Fehler bei günstigen Netzteilen.
Praxis-Tipps & Stolperfallen
Für Raspberry Pi und ähnliche Systeme empfiehlt sich das Flashen mit Raspberry Pi Imager und anschließendes Aktivieren von fsck oder Overlay-Filesystemen bei häufigen Schreibzugriffen. Das verlängert die Lebensdauer deutlich.
Die Karte ist gegen Wasser, Stöße sowie Röntgen- und Magneteinflüsse geschützt. Trotzdem bleibt Flash ein Verschleißteil – für Logging-Anwendungen besser zyklisches Schreiben oder externe Speicherung einplanen.
SDXC-Karten werden standardmäßig mit exFAT ausgeliefert. Für Linux-Systeme kann ein Reformat auf ext4 sinnvoll sein, um Journaling und Rechteverwaltung sauber zu nutzen.
Weitere Details und Spezifikationen:
Goodram Produktseite
SD Association Spezifikation
Raspberry Pi OS Installation Guide
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