# TP5100 Li-Ion Lademodul 2A für 1S-2S Li-Ion Zellen mit Schutzfunktionen

**SKU:** SER582
**Brand:** TIPA
**Price:** 3,50 EUR
**Availability:** in stock
**URL:** https://electronics.semaf.at/TP5100-Li-Ion-Lademodul-2A-fuer-1S-2S-Li-Ion-Zellen-mit-Schutzfunktionen

## Specifications

| Attribute | Value |
|---|---|
| Weight (kg) | 0.05 |

Lademodul mit TP5100 für 1S- oder 2S-Li-Ion-Zellen, einstellbar bis 2A, mit Status-LEDs und 5–15V Eingang.

## Description

### TP5100 Lade-Modul für 1–2 Li-Ion-Zellen, 2A

Dieses Modul lädt 1S- oder 2S-Li-Ion-Akkupacks im CC/CV-Verfahren und ist damit für kleine mobile Projekte, Messaufbauten und DIY-Geräte gedacht. Der Ladestrom ist einstellbar bis 2A, die Ladeschlussspannung liegt bei 4,2V pro Zelle oder 8,4V bei zwei Zellen in Serie. Der Eingangsspannungsbereich umfasst 5 bis 15V.

Die Platine ist kompakt, braucht aber saubere Verdrahtung und eine passende Zellschutzschaltung im Akkupack. Für den Einsatz mit ungeschützten Zellen ist das wichtig, weil das Modul keine eigene Überstrom-, Kurzschluss- oder Tiefentladeschutzfunktion für den Akku bereitstellt, sondern nur den TP5100-interne Schutz nutzt.

### Hardware &amp; Ladeprinzip

Im Kern sitzt der TP5100-Ladecontroller, der eine Konstantstrom-/Konstantspannungs-Ladung umsetzt. Der Ladestrom lässt sich über den Programmierwiderstand anpassen, der typische Bereich ist etwa 0,1A bis 2A.

- 1S oder 2S per Lötbrücke (SET) wählbar, dadurch passt das Modul zu Einzelzellen und seriellen Packs.
- CC/CV-Ladung, also erst konstanter Strom, dann konstante Spannung für kontrolliertes Laden.
- Rekonditionierungsphase bei tief entladenen Akkus, laut Quelle mit 100mA bis zur Wiedereinstiegsgrenze.
- LED-Anzeige für Laden und Volladezustand, damit der Status ohne Messgerät sichtbar bleibt.
- Interner Überstrom-, Unterspannungs-, Übertemperatur- und Kurzschlussschutz im TP5100-Chip.

### Workbench &amp; Anschlüsse

Der Eingang liegt bei 5 bis 15V, also typischerweise an einem stabilen Netzteil oder DC-Versorgungsteil. Das Modul ist nicht für Breadboards gedacht, sondern für direkte Verdrahtung oder eigenes Träger-Design; für den Anschluss brauchst du sauberes Löten.

Wichtig ist die Zellverschaltung: Bei 1S wird auf 4,2V geladen, bei 2S auf 8,4V, und die Umstellung erfolgt über die SET-Lötbrücke. Der Modulaufbau ersetzt keinen BMS-Block, deshalb sollte der Akku selbst geschützt sein oder in einem geschützten Pack betrieben werden.

### Praxis-Tipps &amp; Stolperfallen

Die wichtigste Falle ist die Schutzfrage: Das Lade-IC regelt den Ladevorgang, schützt aber nicht vollständig den Akku gegen alles, was im Feld schiefgehen kann. Gerade bei selbst aufgebauten 2S-Packs brauchst du Balancing und Schutz außerhalb des Moduls.

Für stabile Ergebnisse sollte das Netzteil genügend Reserve haben, weil der Eingang zwar bis 15V erlaubt ist, das Modul aber je nach Einstellung und Last sauber versorgt werden muss. Bei sehr tief entladenen Zellen läuft zuerst der Vorlade-/Rekonditionsmodus, das ist normal und kein Fehler.
